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Pressemitteilung:

28. September 2017
Kostendeckende Gebühren für Erwachsenenkurse vorerst vom Tisch

Musikschule muss bezahlbar bleiben

Margit Reisewitz
Die Einführung von kostendeckenden Gebühren für Erwachsenenkurse an der städtischen Musikschule wird es vorerst nicht geben. Das ist das Ergebnis der Beratungen in der gestrigen Kulturausschusssitzung. „Wir begrüßen, dass die Forderung von CDU und Grünen, die Entgelte für Erwachsene so anzupassen, dass der Unterricht kostendeckend durchgeführt werden kann, zunächst nicht weiter verfolgt wird“, so die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Margit Reisewitz.
Das Ergebnis der Beratungen kam zustande, weil durch die Vorlage der Verwaltung klar wurde, dass eine kostendeckende Gebühr zu massiven Gebührenerhöhungen geführt hätte. Für den 25 Minuten-Unterricht hätte sich die Gebühr von 81,15 € auf 110,14 € erhöht. Die Gebühr für den klassischen 45 Minuten-Unterricht wäre von derzeit 146,80 € pro Unterrichtsstunde auf 198,38 gestiegen. „Diese drastischen Gebührenerhöhungen hätte die Teilnahme für Erwachsene am Musikunterricht schlichtweg unbezahlbar gemacht“, so Reisewitz.
Erwachsene aus der Musikschule heraus zu drängen, ist nach Ansicht der SPD-Fraktion aber auch der völlig falsche Ansatz. Es ist inzwischen bewiesen, dass aktives Musizieren gerade für ältere Menschen medizinisch wertvoll ist. Wie gut beispielsweise das neue Angebot der Musikgeragogik angenommen wird, zeigen die Kurse der Veeh-Harfe sowie die Ensembles mit Alten und Jungen.
Leider hat die Diskussion aber auch gezeigt, dass grundsätzliche Gebührenerhöhungen für 2018 nicht vom Tisch sind. „Wir werden darauf achten, dass die Musikschule auch in den nächsten Jahren bezahlbar bleibt“, so Reisewitz.



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