Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Mitglied werden


Hauptinhaltsbereich

Pressemitteilung:

28. November 2017
Masterplan Kalscheuren vorgestellt

Zahlreiche Anregungen aus der Bürgerschaft

Monika Streicher
Im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung wurden der Öffentlichkeit Ideen und Vorstellungen zur weiteren Entwicklung Kalscheurens vorgestellt. „Dieser jetzt vorgestellte Masterplan ist das Ergebnis einer ersten Vorberatung im Planungsausschuss. Auf Intervention der SPD wurde beispielsweise die Teilung des ehemaligen Sportplatzes in Gewerbe- und Wohnbaufläche verhindert“, so Monika Streicher, sachkundige Bürgerin im Planungsausschuss und Vorsitzende der SPD Hermülheim/Kalscheuren.
Der Plan sieht für den ehemaligen Sportplatz einen kleinen Ortsmittelpunktplatz vor dem im Bau befindlichen Kindergarten vor. Im Bereich der Gronerstraße neben dem Kindergarten soll in Teilen Wohnbebauung entstehen. Die übrige Fläche des Sportplatzes bleibt als Grünfläche erhalten. Im Bereich des ehemaligen Parkplatzes des Sportplatzes soll ein Erweiterungsbau der WIR-GmbH Platz finden. Die Verbindung Gronerstraße/Neumannstraße soll für Autos gekappt werden, nur ein Fuß- und Radweg soll bleiben. „Wir haben großen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Deshalb hätten wir uns für den Sportplatz mehr Wohnbebauung vorstellen können. Mit der jetzigen Lösung sind aber die Anwohner zufrieden“, so der planungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Michael Kleofasz.
Im Bereich der Ursulastraße zwischen Gronerstraße und Kunzyszstraße (gegenüber der Malzfabrik) soll Gewerbe entstehen. Der ursprüngliche Plan der Verwaltung sah direkt
an der Ursulastraße Mischbebauung vor. Das wurde von CDU und Grünen aber abgelehnt. „Jetzt ist die Diskussion neu eröffnet, weil aus der Bürgerschaft die Mischbebauung vorgeschlagen wurde“, so Kleofasz.
Der Masterplan macht auch einen Vorschlag zur Bebauung der Fläche gegenüber dem Schrotthandel Boumann. Dort soll Wohnbebauung entstehen. Der Kern des Gewerbegebietes bleibt erhalten. „Dazu wurde die Müll- und Parkproblematik im Gewerbegebiet ausführlich diskutiert. Wir erwarten, dass die Verwaltung ihre Zusage, das Müllproblem in den Griff zu bekommen, einhält“, so Streicher.
Die Anregungen der Bürger werden protokolliert. Der Masterplan liegt noch bis zum 15. Dezember im Rathaus zur Einsicht aus. Bis zu diesem Zeitpunkt können auch noch schriftliche Stellungnahmen eingereicht werden. „Die Bürger haben zahlreiche konstruktive Anregungen zur weiteren Gestaltung des Ortsteils gemacht. Wir werden uns dafür einsetzen, dass bei der weiteren Planung die Vorschläge auch berücksichtigt werden“, so Streicher.




Zum Seitenanfang