Kunstrasenplatz in Stotzheim muss noch dieses Jahr saniert werden

Gerald Wolter

Seit 2006 spielt der BC Stotzheim auf dem Kunstrasenplatz am Frielsweg. Mit der Verlagerung des Sportplatzes an den Frielsweg wurde damals die Zukunftsfähigkeit des Vereins gesichert.

Nach 12 Jahren Spielbetrieb ist der Kunstrasenplatz jetzt dringend sanierungsbedürftig. „Jetzt geht es wieder um die Zukunftsfähigkeit des Vereins. Der Kunstrasenplatz muss so schnell wie möglich saniert wird. Es droht die Einstellung des Spiel- und Trainingsbetriebes“ so der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Gerald Wolter.

Nach Angaben der Verwaltung kostet die Sanierung des Platzes ca. 230.000 €. Die Erneuerung des Kleinspielfeldes würde weitere 30.000 € verursachen. Die Sanierungskosten sind durch die Sportpauschale, die vom Land NRW gewährt wird und jährlich bei 160.000 € liegt, nicht komplett gedeckt. Das von der Verwaltung vorgeschlagene Finanzierungsmodell durch die NRW-Bank führt aber zu einer jährlichen Zinsbelastung, die der Verein nicht abbezahlen kann. „Die Stadt steht in der Verantwortung die Finanzierung der anstehenden Sanierung zu sichern. Es kann dabei aber nicht sein, dass dem Verein finanzielle Lasten aufgebürdet werden, die dieser überhaupt nicht stemmen kann“, so Wolter. Das dargestellte Finanzierungsmodell hat aber nach Ansicht der SPD-Fraktion genau das zur Konsequenz.

Der Verein hätte gerne alle Fragen, die im Zusammenhang mit der Sanierung stehen und die die Eigenleistung des Vereins betreffen gerne im Ausschuss erläutert. Das wurde aber vom Ausschussvorsitzenden Hans-Josef Lang (CDU) verwehrt. „Das ist ein komplett undemokratisches Verhalten und entspricht auch nicht den Gepflogenheiten des Ausschusses. Die Vereinsvertreter hätten es verdient gehabt, ihre Sicht der Dinge im Ausschuss zu erläutern“, so Wolter.