Arbeitshilfe für barrierefreies Planen und Bauen

Planungsausschuss verabschiedet Checkliste „Bauen für alle“/ Dank an die städtische Beauftragte für Menschen mit Behinderungen

In Hürth gibt es jetzt eine Checkliste „Bauen für alle“. Die Grundlage dieser Liste wurde auf Landesebene entwickelt. Der Arbeitskreis der hauptamtlichen Behindertenbeauftragten hat in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW e.V. und der Agentur Barrierefrei NRW diese Checkliste erstellt. Die städtische Behindertenbeauftrage hat diese Liste auf die Belange der Stadt umgeschrieben. „Diese Checkliste ist ein wichtiger Baustein in der Umsetzung des Integrationskonzeptes. Unser Dank gilt der städtischen Behindertenbeauftragten, die diese Liste zur Beschlussfassung den Gremien vorgelegt hat“, so SPD-Ratsfrau Katrin Härtl, die die SPD im Beirat für Menschen mit Behinderungen vertritt.

Mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen, dem Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion und dem Planungsausschuss waren drei städtische Gremien an der Beratung und Beschlussfassung beteiligt.

Die Liste richtet sich an Architekten, Wohnungsbauträger, Planer, Handwerker, Mitarbeiter von Gemeindeverwaltungen und eben auch an Ratsmitglieder, die durch ihre Entscheidungen für Bauvorhaben, Einfluss auf das barrierefreie Bauen haben.

Sie umfasst mit ihren Tipps und Hinweisen den gesamten Planungs- und Umsetzungsprozess für öffentlich zugängliche Gebäude, Verkehrsanlagen, Freiräume und Plätze und verfügt über Literaturhinweise und Kontaktadressen. „ Mit der einstimmigen Beschlussfassung im Planungsausschuss sind jetzt alle Akteure im Bereich Planen und Bauen aufgerufen, diese Checkliste anzuwenden“, so der planungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Michael Kleofasz.