Spielplätze werden grunderneuert/ Jugendhilfeausschuss hebt vorab Sperrvermerk in Höhe von 90.000 € auf

Das für dieses Jahr vorgesehene Spiel- und Freiflächenkonzept wurde dem Jugendhilfeausschuss immer noch nicht zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

Silvia Lemmer

Trotzdem wurde jetzt der Jugendhilfeausschuss mit einer Tischvorlage konfrontiert, den entsprechenden Sperrvermerk für die Grunderneuerung von Spielplätzen unbedingt aufzuheben, weil mit dem Geld eine Reihe von Einzelmaßnahmen noch in diesem Jahr finanziert werden müssen. Dazu zählt z. B. die Sanierung des Spielplatzes in der Maximilian-Kolbe-Straße (35.000 €) oder die Sanierung der Wasserspielanlage in der Julius-Leber-Straße (5.000 €). „Es ist schon sehr ärgerlich, dass ein ausgearbeitetes Spielplatzkonzept nicht rechtzeitig dem Jugendhilfeausschuss vorgelegt werden kann, weil der Bürgermeister es bisher nicht geschafft hat, die Vorlage zu unterschreiben. Jetzt werden Einzelmaßnahmen finanziert, ohne dass ein Gesamtzusammenhang der Maßnahmen hergestellt werden kann. Das war anderes verabredet“, so die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Silvia Lemmer (SPD).

In der Vorlage wird noch nicht einmal erläutert, wie sich die Kosten, die im Rahmen des integrierten Spiel- und Freiflächenkonzeptes beglichen werden müssen, zusammensetzen. „Was die Verwaltung hier insgesamt abliefert, ist nur Stückwerk. Da keiner von uns sich dem Vorwurf ausgesetzt sehen will, nicht reichzeitig die finanziellen Mittel für die Erneuerung und Sanierung von Spielplätzen freizugeben, hat der Ausschuss zugestimmt“, so Lemmer.