Quo vadis St@rt Hürth?

Das Gründer- und Technologiezentrum ist seit 20 Jahren ein Erfolgsmodell. Viele innovative Unternehmen wurden gegründet. Mit BioTechRhein-Erft e.V., der Innovationsgesellschaft Wasserstoff mbH (IGH2) und HyCologne Wasserstoff Rheinland e.V. wurden nicht nur wichtige internationale Netzwerke gebildet, sondern neue Technologien in der Region etabliert. Mehrere hundert Arbeitsplätze konnten durch das Engagement von St@rt Hürth geschaffen werden.

„Die Bilanz nach 20 Jahren fällt durchweg positiv aus. St@rt Hürth hat sich als Gründungs- und Technologiezentrum etabliert. Ohne die fachkundige Beratung hätte es die Gründung vieler innovativer Unternehmen nicht gegeben“ so der SPD-Fraktionsvorsitzender Stephan Renner.

Nach Ansicht der SPD-Fraktion ist es jetzt aber auch an der Zeit, inhaltliche Perspektiven für die nächste Jahre zu entwickeln. Denn St@rt Hürth soll Teil eines noch zu gründe

SPD-Fraktionsvorsitzender Stephan Renner

nden St@rtup-Centers in einem noch zu errichtenden Gebäudekomplex auf der Dreiecksfläche an der Luxemburger Straße gegenüber Bauhaus werden. „Wie entwickelt sich das Thema Wasserstoff weiter? Welche Herausforderungen bringt die weitere Digitalisierung mit und wie kann sich St@rt Hürth gegenüber anderen Gründerzentren behaupten?“, formuliert SPD-Fraktionschef Renner einige Fragen.

Der Geschäftsführer von St@rt Hürth, Mathias Neugebauer, hatte jetzt Gelegenheit, darüber im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen zu sprechen. „Nach dem Bericht bleibt erst einmal festzuhalten, dass es bei dem klassischen Angebot von der Vermietung von Räumen bis hin zu Existenzgründerseminaren bleibt. Auch die jüngste Beteiligung am Gründerstipendium NRW ist sicher begrüßenswert. Wichtig ist, das Angebot kontinuierlich anzupassen und Impulse zu setzen“, ergänzt der stellv. Fraktionsvorsitzende Saleh Mati.

Dass es überhaupt zu einer Erweiterung des Gründerzentrums kommen kann, wurde auch im Finanzausschuss einstimmig beschlossen, nachdem es bereits vor den Sommerferien ein positives Votum in Hauptausschuss gab.